Nach meinem geschäftlichen Termin in Berlin hatte ich keine Lust mehr auf Hotel, Lobby, Frühstücksbuffet und dieses „noch schnell Mails checken“, Business Typen um mich herum.
Also habe ich spontan entschieden weiterzufahren – raus aus der Stadt, ein Stück Ruhe suchen.Der Spargelhof Klaistow lag quasi auf dem Weg. Perfekt. Genau deswegen hatte ich mich entschieden, den Knaus zur Fahrt zu wählen.
Ankommen ohne Programm
Was ich dort sofort mochte: Es ist unkompliziert. Du fährst drauf, meldest dich im Hofbüro an, stellst dich hin, steigst aus – und bist einfach da. Keine Hektik, kein großes Drumherum. Ich stand mit unserem Kastenwagen auf der parzellierten Wiese, ein guter Abstand zu den anderen, Strom, Wasser, viel Himmel, viel Luft. Genau das, was nach so einem Tag gut tut.
Einfach sitzen, essen, runterkommen
Ich bin dann ins Hofrestaurant gegangen: Kamin, warmes Licht – nichts Besonderes im klassischen Sinne, aber genau richtig.
Das Essen: ehrlich. So, dass man merkt, es geht nicht darum zu beeindrucken, sondern dass es schmeckt. Und genau das hat es. Ebenso das nette Personal. Ich saß da, habe gegessen, ein bisschen nachgedacht – und irgendwann gemerkt, wie der Tag langsam von mir abfällt. Beelitzer Spargel ist Qualität für sich, gleiche top Qualität wie unser Pfälzer Spargel.
Die kleinen Dinge, die zählen
Was ich auch schätze:
- saubere, einfache Sanitäranlagen
- alles klar ausgeschildert
- freundliche Menschen, ohne großes Theater
Nichts davon spektakulär.
Aber alles zusammen genau richtig.
Mein Gefühl am Abend
Später stand ich noch kurz draußen vor unserem Knaus BoxLife. Sonnenuntergang, ruhige Stimmen irgendwo in der Ferne, sonst nichts.
Und ich dachte mir: Genau dafür haben wir den Kastenwagen. Nicht nur für große Reisen. Sondern auch für diese kleinen Momente dazwischen.
Fazit
Der Spargelhof Klaistow ist kein Ort, über den man lange schreiben muss. Aber er ist ein Ort, an den man gern zurückdenkt. Und manchmal reicht genau das.










