Mehr erleben durch Reduzierung auf das Wesentliche

      Kommentare deaktiviert für Mehr erleben durch Reduzierung auf das Wesentliche

Mit dem Wechsel vom großen Wohnwagen zum Kastenwagen verändert sich nicht nur das Fahrzeug. Es verändert sich auch die Art, wie wir unterwegs sind.

Früher war Platz eigentlich kein großes Thema. Stühle, Tisch, Schuhe, Getränkekisten, Grill, Taschen, vielleicht noch etwas, das man „vorsichtshalber“ mitgenommen hat – irgendwo fand sich im Wohnwagen oder im Zugfahrzeug schon eine Ecke.

Mit unserem Knaus BoxLife ist das anders. Und das ist durchaus gewollt.

Wir wollten kompakter werden. Beweglicher. Nicht mehr jedes Mal einen kleinen Hausstand durch Europa bewegen. Ein knapp sechs Meter langer Kastenwagen zwingt einen allerdings zu einer gewissen Ehrlichkeit: Was brauchen wir wirklich – und was nehmen wir nur mit, weil Platz dafür da ist?

Genau deshalb hatte ich zunächst überlegt, ob ein Aufenthaltszelt überhaupt noch zu unserem neuen Konzept passt. Schließlich bedeutet auch ein Zelt wieder zusätzliches Gepäck.

Nach den ersten Erfahrungen finde ich: ja. Sogar ziemlich gut.

Der entscheidende Punkt ist, dass das Zelt nicht zusätzlichen Stauraum schaffen soll, um wieder genauso viel mitzunehmen wie früher. Es schafft vielmehr Lebensraum am Stellplatz.

Bei schlechtem Wetter sitzt man nicht ständig zu zweit oder zu dritt auf wenigen Quadratmetern im Fahrzeug. Schuhe, Jacken oder nasse Sachen müssen nicht sofort ins Auto. Man kann draußen sitzen, ohne wirklich draußen zu sitzen. Und wenn man einige Tage an einem Ort bleibt, entsteht neben dem Kastenwagen ein kleiner zweiter Raum.

Auf dem Foto sieht man ziemlich gut, was ich meine. Der Kastenwagen bleibt kompakt und reisefertig, daneben steht für die Zeit des Aufenthalts ein einfacher geschützter Raum. Kein riesiges Vorzelt, keine zweite Wohnung, sondern eine Art mobiles Wohnzimmer.

Das passt für mich sogar sehr gut zur Idee des Kastenwagens.

Denn der eigentliche Luxus besteht nicht darin, möglichst viel mitzunehmen.

Der Luxus besteht darin, mit weniger auszukommen, ohne auf Lebensqualität verzichten zu müssen.

Natürlich hat ein Aufenthaltszelt auch Nachteile. Es muss transportiert, aufgebaut und später wieder trocken verstaut werden. Für eine einzelne Nacht würde ich es niemals aufbauen. Auch bei einer Reise, bei der wir jeden Tag weiterfahren, bleibt es wahrscheinlich im Fahrzeug.

Aber sobald wir zwei, drei oder mehr Tage stehen, verändert sich die Rechnung.

Dann wird aus sechs Metern Kastenwagen plötzlich ein erstaunlich komfortabler kleiner Campingplatz.

Vielleicht ist genau das der Unterschied zu früher: Mit dem Wohnwagen haben wir versucht, möglichst viel von zuhause mitzunehmen.

Mit dem Kastenwagen versuchen wir gerade herauszufinden, wie wenig wir eigentlich brauchen, um uns trotzdem zuhause zu fühlen.

Und das gefällt mir zunehmend besser.

Frühsommer 2026 Amsterdam. Decathlon Aufenthaltszelt ist eine optimale Lösung, geräumig, leicht aufzubauen und stabil.

Zwischenstopp TCS Genf

      Kommentare deaktiviert für Zwischenstopp TCS Genf

fast schon traditionell ist unser Zwischenstopp auf Reisen nach Südfrankreich oder Spanien auf dem TCS Camping Genf-Vésenaz, Pointe à la Bise. Tolles freundliches Personal, sauber Einrichtungen, direkt am See gelegen, super Busverbindung im die Hotspots von Genf….Anfahrt ist für Wohnmobile unkompliziert, für große Wohnwägen eher herausfordernd….

Waldbrände rund um Bordeaux 2026

      Kommentare deaktiviert für Waldbrände rund um Bordeaux 2026

Wir sind sehr traurig über die Folgen der derzeit wütenden Waldbrände in der Gironde Region, in der wir viele Jahre tolle Campingurlaube gemacht haben. Wir wünschen allen Betroffenen, besonders Einheimischen, Campern und Campingplatzbetreibern alles erdenklich Gute und hoffen, dass niemand ernsthaft zu Schaden kommt.

Unser Lieblings-Campingplatz des letzten Jahres Yelloh! Les Grands Prins in Lacanau Océan musste leider komplett evakuiert werden.

Leider musste Les Grands Pins wegen der massiven Waldbrände bei Lacanau evakuiert werden.
Foto von unserem auf dem Yelloh! Urlaub auf dem Les Grands Pins 2025

Monaco: auf den Spuren von James Bond & Formel 1

      Kommentare deaktiviert für Monaco: auf den Spuren von James Bond & Formel 1

Direkt im erstaunlich bezahlbaren Parkaus unter dem weltbekannten Casino von Monte Carlo geparkt, waren wir sofort an einem DER Hotspots von Monaco. Casino Royal live erleben, auf dem Formel 1 Stadtkurs stehen und durch die berühmten Kurven und Tunnel um den Hafen selbst fahren. Das war ein sehr besonderes Familienerlebnis. Auch eine Erfrischungspause in Casino Café war ein echtes Highlight.

Monte Carlo / Monaco im Juli 2026

Côte d‘Azur

      Kommentare deaktiviert für Côte d‘Azur

Oui, Oui, Oui. Wir haben es gewagt. Start in die Sommerferien und auf den Spuren von Louis de Funès „Le Gendarme de Saint-Tropez“


Eine besondere Herausforderung war der wundervolle Weg entlang des Canyon de Verdon


Saint-Tropez mit dem weltberühmten Hafen, auch die Gendarmerie darf nicht fehlen.

Spontane Kurztrips

      Kommentare deaktiviert für Spontane Kurztrips

Genau dafür liebe ich unseren Kastenwagen: Er macht das kurze, spontane Verreisen so einfach.

Ein freier Platz unter Bäumen, ein Abendblick über die Landschaft, ein Kurztrip nach Holland, ein Besuch beim Winzer oder ein beruflicher Termin in Berlin – ankommen, Tür auf, Markise raus, und der Moment gehört einem.

Privat ist er kleine Auszeit. Beruflich ist er mobiles Zuhause.
Und genau diese Mischung macht für mich den Reiz aus: flexibel, unkompliziert, nah dran – und jedes Mal ein kleines Stück Freiheit.

Insolvenz unseres Stammhändlers Rikis

      Kommentare deaktiviert für Insolvenz unseres Stammhändlers Rikis

Die Nachricht von der Insolvenz von Rikis und dem am 1. Mai 26 eingeleiteten Insolvenzplanverfahren macht uns persönlich sehr betroffen. Seit 2014 sind wir sehr zufriedene Kunden. Unser aktuelles Fahrzeug haben wir noch 2025 bei Rikis gekauft.

Für viele ist Rikis nicht einfach nur ein Wohnmobil- oder Caravan-Händler. Es ist ein Familienunternehmen, ein Ort mit Geschichte, Beratung, Werkstatt, Begegnungen und vielen Erinnerungen. Gerade als langjähriger Kunde verbindet man mit so einem Betrieb mehr als Rechnungen, Fahrzeuge und Termine. Man verbindet Menschen damit.

Umso trauriger ist es, wenn ein solches Lebenswerk in eine wirtschaftlich so schwierige Situation gerät. Hinter jeder Insolvenz stehen nicht nur Zahlen, Forderungen und Verfahren, sondern Menschen: die Inhaberfamilie, Mitarbeitende, Auszubildende, Kunden und Lieferanten. Für alle Beteiligten ist das eine belastende Zeit. Es ist nicht nur die globale makroökonomische Lage, es ist auch die verfehlte Wirschaftspolitik der aktuellen und letzten Regierungen im Land.

Wir wünschen der Familie Steca, dem gesamten Team und allen Mitarbeitenden von Herzen, dass es eine tragfähige Lösung gibt. Vielleicht findet sich ein Investor, vielleicht gelingt ein Neustart, vielleicht bleibt zumindest ein Teil dessen erhalten, was Rikis über viele Jahre ausgemacht hat.

Bei aller Sorge bleibt der Wunsch: dass es weitergeht. Für die Menschen, für die Kunden, für die Region und für ein Familien-Unternehmen, das vielen Caravaning-Freunden über lange Zeit ein verlässlicher Begleiter war.

Momentan läuft der Betrieb trotz Insolvenzmeldung weiter, man kann Wohnmobile und Wohnwägen kaufen, auch der Shop, Service und die Werkstatt arbeiten, wenn auch mit reduziertem Personal, wenn man „Team“ auf Rikis Website richtig interpretiert.

Alles Gute, Rikis. Wir hoffen sehr, dass dies nicht das Ende ist und dass es in kleinere oder anderer Form weitergeht.

Wellness, Bewegung und Kultur in Kirchzarten

      Kommentare deaktiviert für Wellness, Bewegung und Kultur in Kirchzarten

Ein Wochenende, das einfach richtig gut war.

Wir waren zu zweit auf dem Campingplatz Kirchzarten, ruhig gelegen, sehr gepflegt und genau die richtige Basis für ein paar Tage Auszeit. Ankommen, einchecken, durchatmen.

Am Nachmittag mit dem Rad unterwegs. Die Wege rund um Freiburg sind hervorragend ausgebaut – entspannt zu fahren, viel Grün, immer wieder schöne Ausblicke. Kein Stress, einfach rollen lassen.

Tags zuvor Wellness in der Keidel Therme. 34‘ warmes Wasser, sehr schöne Saunalandschaft, Spezial Sauna Event mit Aufgüssen zum 1.Mai, Massagen und Grill Special, was will man mehr. Zeit verlangsamt sich. Genau das, was man manchmal braucht, um sich zu erholen.

Und am Abend Kultur: METOper in Freiburg. Ein starker Kontrast zum Tag und genau deshalb so passend. Die E-Biles sicher in der modernen Fahrradgarage am Hauptbahnhof abgestellt (1€ pro Rad!)

Am Ende bleibt ein Gefühl von Balance:
Bewegung, Ruhe, Kultur.

Ein perfektes Wochenende.
Und ein Campingplatz, den ich klar empfehlen kann.