Gestern Abend. Blauer Himmel in der Dämmerung, warme Lichter in den Fenstern, ruhige Wohnstraße – und unser 5,99 m langes Zuhause auf vier Rädern ganz selbstverständlich am Straßenrand geparkt.
Die erste längere Tour mit dem Kastenwagen fühlt sich genau so an, wie ich es mir erhofft habe: entspannt, souverän, unaufgeregt stark. 5,99 Meter sind in der Theorie nur eine Zahl – in der Praxis sind sie Gold wert. Parkplatzsuche in der Stadt? Kein Drama. Kein Rangier-Stress. Einfach rein in die Lücke, Motor aus, ankommen.
179 PS machen dabei einen riesigen Unterschied. Auf der Landstraße kraftvoll, auf der Autobahn gelassen, beim Einfädeln einfach da. Kein Zerren, kein Kämpfen – sondern dieses angenehme Gefühl von Reserve. Man merkt: Das Fahrzeug muss sich nicht beweisen. Es kann einfach.
Was mich besonders begeistert: die Unauffälligkeit. Kein protziger Auftritt, kein „Schaut-her-ich-bin-ein-Reisemobil“-Statement. Von außen fast zurückhaltend. Innen aber durchdacht, hochwertig, funktional. Genau mein Stil: klare Linien, gute Technik, alles da – ohne Show.

Gestern war kein spektakuläres Abenteuer. Kein Alpenpass, kein Stellplatz am Meer. Nur eine erste längere Tour, ein Stück Alltag, ein Stück Freiheit.
Und genau das ist vielleicht das Schönste daran:
Dieses Fahrzeug macht nicht laut auf „Reise“.
Es macht leise möglich, unterwegs zu sein.
